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#ZEROFUCKSGIVEN

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Ausstellung von Dominik Meyer und Peter Freund

Vom 11. bis 25. August 2017 zeigt der KTR Kunstraum in Kooperation mit dem MOTTT e. V. die Ausstellung #ZEROFUCKSGIVEN der Leipziger Künstler Dominik Meyer und Peter Freund. Gezeigt werden Gemälde und Zeichnungen sowie eine Rauminstallation.

Vernissage: 11. August 2017 ab 19 Uhr
Ort: KTR Kunstraum, Tschaikowskistraße 21, 04105 Leipzig

Vita der Künstler:

 

Peter Freund

Peter Freund

  • 11.09.1984 in Leipzig geboren
  • Schule, Lehre, Graffiti, Streetart, Repro, Contemp in Leipzig
  •  lebt in Leipzig
  • arbeitet in Leipzig

Kontakt/Infos:

1984.freund@web.de, Instagramm_Peter_Freund,
facebook_Petro Steigolino

Ausstellungen:

2010 – 2017: 21 Ausstellungen

 

Dominik Meyer

Dominik Meyer

  • 11.09.1979: in Köln geboren
  • 2002–2008: Studium Malerei/ Grafik an der HfBK Dresden bei Prof. Peter Bömmels
  • 2006–2008: Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 2008–2010: Meisterschülerschüler bei Prof. Ralf Kerbach in Dresden
  • seit 2010: lebt und arbeitet in Leipzig

Vertreten in den Kunstsammlungen der Kulturstiftung Sachsen sowie der Städtischen Galerie Dresden

Kontakt/Infos:

www.dominikmeyer.com

Ausstellungen (Auszug)

2016:

  • Grafik / Malerei, Gemeinschaftsausstellung mit Eiko Borcherding, Galerie Koenitz, Leipzig

2015:

  • „spiritus familiaris“, Galerie Hühsam, Offenbach

2013:

  • Beteiligung Art Karlsruhe, Galerie Hühsam, Offenbach
  • „Da wo die Frauen rauchen, möcht‘ ich begraben sein“, Einzelausstellung, Museum Lytke, Leipzig
  • „jetzt hier. Gegenwartskunst“ – Ausstellung des Kunstfonds, Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse, Dresden

2011:

  • „WIN/WIN“ – Ankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Halle 14 – Spinnerei, Leipzig

 

Pervertierte Unschuld:

Dominik Meyer agiert mit seinem Werk als aufmerksamer Beobachter unserer Unzulänglichkeiten. Feinsinnig bis sarkastisch collagiert der Wahlleipziger ein gesellschaftliches Unbehagen mit Versatzstücken unserer Gegenwartskultur und übersetzt diese medienkulturellen Fetzen in eine ganz eigene Symbolik.

Stilsicher konzipiert Meyer Arbeiten von starker Zeichenhaftigkeit, die sich neben ihrer Bildgewalt und Intensität durch eine figurative Motivik und die Verwendung von traditionellen Maltechniken auszeichnen. Dabei verhandelt Meyer ebenso gekonnt wie nonchalant Zitate aus Trivial- und Popkultur sowie Motive aus klassischer Literatur, Kunst- und Filmgeschichte. Das Ergebnis seiner Technik ist die pervertierte Unschuld; vielschichtige Kompositionen mit einer stets stringenten und bisweilen brutalen Bildsprache, die beim Betrachter berechtigte Fragen hinsichtlich geltender sozialer und ethischer Konzeptionen aufkeimen lassen.

Meyer ist kein unbeteiligter Chronist unseres gesellschaftlichen Scheiterns, sondern Medium und Schöpfer formalästhetischer Travestien. Seine technisch hochversierten Arbeiten sind mehr als eine brachial-satirische Fußnote unserer Alltagskultur, denn trotz der prägnanten bis provokanten Bildtitel fordern Meyers Arbeiten den Betrachter dazu heraus, sich assoziativ einen Zugang zu seiner Bildwelt zu erschließen.

Meyer liebt den Bruch und inszeniert die Fraktur als kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Themen, die den Maler umtreiben, stammen aus der Mitte der Gesellschaft – ob nun die Frage nach den Anfangs- und Endpunkten gesellschaftlicher Moral oder der Praktikabilität von zwischenmenschlichen Beziehungen – stets porträtiert Meyer den aporetischen Status Quo. Aufmerksam bis desillusioniert erforscht und interpretiert er eine entfremdete Alltagssymbolik und entwickelt aus dem Moment der Dekonstruktion eine eigenständige und zeitgemäße Malereiposition.

 

Text: Patrice Lipeb

Moritz Arand
ma@kanzlei-ktr.com
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