Kanzlei KTR Ausstellung Gabriele Stoetzer Kunstraum Das Brennen der Worte im Mund

Das Brennen der Worte im Mund – Gabriele Stötzer (Ausstellung)

Das Brennen der Worte im Mund

Ausstellung und Buchpremiere von Gabriele Stötzer

Vom 17.03. bis 30.04.2017 zeigen wir in Kooperation mit der ARTE Fakt Verlagsanstalt die Ausstellung „das brennen der worte im mund“ der Künstlerin und Schriftstellerin Gabriele Stötzer. Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunsthistorikerin Dr. Juliane Rückert und dem Medienkünstler Martin Höfer. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 wird am 23. März 2017 in unseren Räumlichkeiten Stötzers neues Buch mit dem Titel „das brennen den worte im mund“ präsentiert.

Die Ausstellung

Die Ausstellung zeigt u. a. frühe und aktuelle fotografische Serien der 1953 in Emleben/Thüringen geborenen Künstlerin Stötzer, die für ihr politisches Engagement 2013 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde. Die fotografischen Arbeiten setzen sich mit den Gefühlen bedrohter Weiblichkeit auseinander und hinterfragen die Stellung der Frau zu den Dingen, Zeiten und sich selbst. Stötzers Serien sind nicht ausschließlich feministischer Natur. Als Verfolgte des SED-Regimes sind sie immer auch politische Werke, die gegen das drohende Verschwinden und Gebrochen-Werden arbeiten. Zusätzlich zu den Serien wird der 2016 mit dem „Unicato – Junger Film im MDR“ des Mitteldeutschen Rundfunks ausgezeichnete Kurzfilm „Kaputt“ von Volker Schlecht und Alexander Lahl gezeigt, an dem Stötzer als ehemalige Insassin des Frauengefängnis Hoheneck mitwirkte.

Das Buch „das brennen der worte im mund“

25 Jahre nach Stötzers erstem Band mit lyrischer Prosa veröffentlicht die ARTE FAKT Verlagsanstalt das neue poetische Werk der Schriftstellerin. Inhaltlich präsentiert das Werk Texte von 2008 bis 2016. Der Text „Monolog einer Leiche im Massengrab“ führt den Leser in ein danteskes Inferno, dessen jahrtausendealte „Boten des Dunkels“ (Dr. Birgit Dahlke) die ununterbrochene Kette des Mordens fortsetzten. Die Texte entwickeln eine überzeitliche Dimension, die vom Prinzip Auschwitz über die Zellen von Hoheneck und die Massengräber von Serbien und Uganda bis in unsere Gegenwart hinein ihre bedrohliche Kraft weiter tragen.

Gabriele Stötzer: das brennen der worte im mund (Erhältlich ab 23.03.2017)
Hrsg: Gerald und Martin Höfer
128 Seiten mit Illustrationen der Autorin (softcover)
Preis: 20,00 €
ISBN: 3-937364-07-02

Zur Autorin und Künstlerin Gabriele Stötzer

Gabriele Stötzer wurde 1953 in Emleben/Thüringen geboren und beteiligte sich 1976 sich an einer Unterschriftenaktion gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns, wurde verhaftet und 1977 zu einem Jahr Haft im Frauengefängnis Hoheneck verurteilt. Während der Haftzeit beschloss sie zu schreiben. 1989 erschien ihr erstes Buch „Zügel los“, das von Gerhardt und Christa Wolf im Aufbau Verlag verlegt wurde. Im gleichen Jahr wurde sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Stötzers künstlerische Arbeiten wurden u. a. während der Berliner Festspiele im Martin-Gropius-Bau Berlin.


Facts:

Vernissage: Freitag, 17. März 2017, 19 Uhr

Buchvorstellung: Donnerstag, 23. März 2017, 19.00 Uhr

KTR, Tschaikowskistr. 21, 04105 Leipzig

Ausstellungszeitraum
18.03. – 30.04.2017

Kuratoren

Dr. Juliane Rückert und Martin Höfer

Öffnungszeiten
freitags 16 – 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Über ARTE FAKT:
Die ARTE FAKT Verlagsanstalt wurde 2003 von dem Schriftsteller Gerald Höfer und dem Medienkünstler Martin Höfer gegründet und befindet sich im Kyffhäuserland/Thüringen. Die Schwerpunktarbeit des Verlags umfasst die Veröffentlichungen von Belletristik sowie Publikationen zur Kunstgeschichte und zu populärwissenschaftlichen Themen.

Mehr Infos unter: www.artefakt-verlagsanstalt.de

Kilian Springer

Rechtsanwalt bei Kanzlei KTR
Mein Schwerpunkt ist die ganzheitliche Beratung von Freiberuflern, Unternehmen und Vereinen im Urheberrecht und Markenrecht, im Wettbewerbsrecht sowie im Handels- und Gesellschaftsrecht.

Ich betrachte mich nicht als normalen Anwalt, welcher einfach nur irgendwie Rechtsberatung anbietet. Ich bin immer auf der Suche danach, neue Aspekte in meinen Beruf zu integrieren sowie neue Wege und Methoden in meine Arbeit einfließen zu lassen. Dazu gehört nicht nur meine offene Art, sondern auch mein Wissen und meine Erfahrungen, welche über den anwaltlichen Horizont hinausgehen.

Im Umgang mit meinen Mandanten ist mir ein persönliches Verhältnis besonders wichtig. Dieses ermöglicht es uns ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen, wobei ich meinen Mandanten immer zur Verfügung stehe. Gerade als Teil der Projekte meiner Mandanten ist diese Erreichbarkeit und Nähe der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn ich mal nicht arbeite, dann mache ich mit meiner Tochter und meiner Frau die Welt unsicher oder verbringe meine Zeit mit Freunden. Treffen kann man mich auch bei Fußball, bei Konzert und Kultur oder beim Kunst anschauen.

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Oder auch per Mail an: ks@limited-umwandeln.de

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